Ferienorte

Zittau

 

Zittau - Die Stadt der Fastentücher

 

Sachsens südöstlichste Stadt ist über 750 Jahre alt und liegt dort, wo die Oberlausitz, Schlesien und Böhmen ineinander überfließen. Als blühender Handelsplatz wurde die Stadt einst als »die Reiche« gepriesen. Der historische Stadtkern ist nahezu lückenlos erhalten geblieben.

Gewundene Straßen, verwinkelte Gassen, weite Plätze – allesamt gesäumt von Gebäuden aus Renaissance, Barock und Klassizismus. Einzigartig in Deutschland sind die Zittauer Fastentücher; Magnet für Besucher aus aller Welt, zu bewundern im Museum »Kirche zum Heiligen Kreuz« und im Museum Franziskanerkloster. Das Große Fastentuch (56 m²) zeigt 90 biblische Bilder, das Kleine (15 m²) die Kreuzigungszene.Die Textilkunstwerke gehören zur grenzübergreifenden touristischen Route »Via Sacra«.
Die historische Innenstadt von Zittau ist seit dem 19. Jh. anstelle der Stadtmauer von einem »Grünen Ring« mit wertvollem Baumbestand und botanischen Kostbarkeiten umgeben. Wertvolle Gebäude wie das klassizistische Stadtbad von 1873, die Fleischerbastei mit der Blumenuhr, die Baugewerkenschule, das Gerhart-Hauptmann-Theater oder die Kreuz- und die Weberkirche prägen die Ringbebauung.

Vor der Haustür Zittaus lädt Deutschlands kleinstes Mittelgebirge mit den einzigartigen Umgebindehäusern zum Entspannen, Wandern und Klettern ein. Östlich an das Zittauer Gebirge schließt sich bei den polnischen und tschechischen Nachbarn das Iser- und Riesengebirge an. Den besten Blick auf die Schönheit der Stadt und der sie umgebenden Landschaft im Dreiländereck hat man vom 60 m hohen Aussichtsturm der Schinkel-Kirche St. Johannis im Herzen der Stadt.

 

Sehenswert

Museum »Kirche zum Heiligen Kreuz« und »Großes Zittauer Fastentuch« (1472)
Das Große Zittauer Fastentuch zeigt auf 56 m² 90 biblische Bilder in der Kirche zum Heiligen Kreuz.

Ehemaliges Franziskanerkloster (Stadtmuseum) mit  »Kleinem Zittauer Fastentuch (1573)« und Heffterbau
Das Kleine Zittauer Fastentuch zeigt auf 14,11 m² die Kreuzigung Christi im Stadtmuseum von Zittau.
Rathaus
Der Bau stammt aus der Neorenaissance mit neoklassizistischem Einfluss. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahr 1840.
Schinkel-Denkmal »St. Johannis" mit Aussichtsturm
Von diesem 60m hohen Aussichtsturm hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt bis hin zum kleinsten Mittelgebirge Deutschlands, dem Zittauer Gebirge.
Marstall (Salzhaus) mit Alter Stadtschmiede
Dieses historische Gebäude befindet sich in der Neustadt Zittaus und wurde 1511 auf den Grundmauern der damaligen alten Salzkammer errichtet. Neben der Verwendung als Lagerhaus diente es als Pferdestall sowie Rüstkammer.

 

Tourismuszentrum Naturpark Zittauer Gebirge

Markt 1

02763 Zittau

Tel.: 03583 7976400

www.zittauer-gebirge.com / www.zittau.eu

     

Löbau

Löbau - Stadt mit weltweit einzigem Gusseinsernen Aussichtsturm

Schon von weitem sichtbar ragt der König-Friedrich-August-Turm auf dem Löbauer Berg seine filigran gestalteten gusseisernen Elemente durch die Wipfel der Bäume. Es ist der einzige dieser Art und feiert in diesem Jahr bereits sein 160. Jubiläum. Der Bäckermeister Friedrich August Bretschneider ließ ihn errichten und prägte den Spruch "Je weiter der Blick, desto freier das Herz". Vielleicht hat dieser Spruch auch den Nudelfabrikanten Fritz Schminke beim Bau seines Wohnhauses inspiriert, als er sich durch den Architekten Hans Scharoun ein außergewöhnlich modernes Haus in Form eines Schiffes entwerfen lies. Heute gilt das Haus Schminke als architektonische Meisterwerk zu den vier bedeutendsten Wohnbebauungen der MODERNE und zieht jährlich tausende Besucher in seinen

 

 

Sehenswert

Haus Schminke
Es wurde von Prof. Hans Scharoun entworfen und gilt weltweit als eines der bedeutendsten Wohnbebauungen der "Moderne". 

König Friedrich August Turm
Als Wahrzeichen der Stadt Löbau gilt er als der weltweit einzige gusseiserne Aussichtsturm.
Barockes Rathaus
Dieses geschützte Kulturdenkmal wurde nach dem Stadtbrand von 1711 aus den Resten sowie dem Turm aus dem 15. Jahrhundert errichtet.
Historischer Innenstadtkern
Zum ihm gehört neben dem Rathaus auch die "Alte Apotheke", welche seit 1844 bis heute im Besitz der Familie Brückner ist.
Nikolaikirche
Im Jahr 1293 erstmals urkundlich erwähnt, unterzog sich die Kirche mit einer Kirchturmhöhe von 83,5 m mehreren Umbauten bis in die 1980er Jahre.

 

Tourist Information Löbau

Altmarkt 1

02708 Löbau

Tel.: 03585 450140

www.loebau.de

 

Herrnhut

Herrnhut - Kleine Stadt von Welt

Auf halber Strecke zwischen Löbau und Zittau liegt Herrnhut. Der Ort wurde 1722 von protestantischen Glaubensflüchtlingen aus Mähren auf dem Land von Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf gegründet. Herrnhut genießt vor allem durch das Wirken der Evangelischen Brüder- Unität eine weit über die Landesgrenzen hinausgehende Bekanntheit. Dies ist vor allem zwei Herrnhuter »Exportschlagern« zu verdanken: Den Losungen – einem seit 1731 jährlich erscheinenden Andachtsbuch sowie den Herrnhuter Advents- und Weihnachtssternen.


Das harmonische und homogene Stadtbild wird durch die planmäßige Anlage im Stil des Herrnhuter Barock geprägt. Gäste finden hier eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Am zentralen Zinzendorfplatz lädt der eindrucksvolle Kirchensaal der Brüdergemeine zu einem Besuch ein. Das nur 100 m entfernt liegende Heimatmuseum gibt einen authentischen Einblick in die Altherrnhuter Wohnkultur. Das Völkerkundemuseum wiederum zeigt die umfangreiche ethnographische Sammlung der Herrnhuter Missionare. Am Fuße des Hutberges liegt der beeindruckende Gottesacker, ein Friedhof ca. 6.000 gleichförmigen Grabsteinen. Vom Hutbergaltan, einem hölzernen Aussichtssturm, bietet sich eine großartige Panoramasicht zum Zittauer Gebirge und in die Nachbarländer. Dies und vieles mehr gibt es in Herrnhut zu entdecken. Besuchen Sie uns!

 

 

Sehenswert

Kirchensaal der Brüdergemeine
Die "Gute Stube" der Gemeinde befindet sich im Kirchgebäude und wird neben den Gottesdiensten vielfältig genutzt. Besonderes Merkmal ist das schlichte Weiß, welches den Saal prägt.

Heimatmuseum
Tauchen Sie ein in die Geschichte der Herrnhuter Brüdergemeinde und erleben Sie neben Bildern bekannter Künstler auch die Original-Herrnhuter Wohnkultur. Außerdem befindet sich hier die Tourist-Information von Herrnhut.
Völkerkundemuseum
Es gehört zu den staatlichen ethnographischen Sammlungen Sachsens und beherbergt aktuell circa 6.500 Einzelstücke.
Gottesacker
Dieser Friedhof kann man mit zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Region zählen. Er wird bis heute von der Herrnhuter Brüdergemeinde genutzt. 
Herrnhuter Sternemanufaktur
Auch sie findet Ihren Ursprung in der Herrnhuter Brüdergemeinde, deren Mitglieder Anfang des 19. Jahrhunderts die eigenen Internatsstuben mit den ersten Sternen aus Pappe und Papier beleuchteten. Bis heute ist es eine schöne Tradition etwas Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen.

 

Tourist-Information Herrnhut

Comeniusstraße 6

02747 Herrnhut

Tel.: 035873 30733

www.herrnhut.de

 

Ostritz

Ostritz - l(i)ebenswerte Kleinstadt an der Neiße

Ostritz ist eine l(i)ebenswerte Kleinstadt an der Neiße mit Kultur und besonderem Flair, in der neben dem Ernst des Alltags auch das Feiern und die Lebensfreude nicht zu kurz kommen. Vereine und Verbände, Organisationen und Gruppen prägen ein reges gesellschaftliches Miteinander.

Ostritz hat sich von einem umweltbelasteten Ort zur "Energieökologischen Modellstadt" entwickelt. Dabei setzt die Stadt gemeinsam mit zahlreichen Partnern auf die Versorgung des Ortes mit regenerativen Energien.

Im romantischen Neißetal wurde 1234 das Zisterzienserinnenkloster St. Marienthal gegründet, dessen klösterliches Leben bis heute keine Unterbrechung erfahren hat. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand die heutige Klosteranlage im Stile des Barocks. An jedem Ostersonntag erklingen in Ostritz alle Glocken, um die Saatreiterprozession anzukündigen. Die Klosteranlage beherbergt heute auch das "Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal", eine Einrichtung zur Förderung der Begegnung von Menschen ohne Unterschied des Geschlechts, des Alters, der nationalen Herkunft und der Religion.

Der demographischen Entwicklung wird in Ostritz mit Partnern in generationsübergreifenden Projekten Rechnung getragen, Infrastruktur und Einrichtungen in Ostritz sind auf alle Gruppen der Bevölkerung zugeschnitten.

Für Naturverbundene, Kulturbegeisterte, Familien und Senioren halten Ostritz und das Umland viele besondere Leckerbissen bereit. Viel Spaß beim Entdecken!

 

 

Sehenswert

Kloster St. Marienthal
1234 gegründet, erfüllt das Kloster bis heute noch traditionelles klösterliches Leben. Neben einem eigenen Weinberg besitzt das Kloster auch eine eigene Backstube.

Historischer Markt
Neben historischen Gebäuden wie dem Rathaus gilt der Markt auch als Startpunkt für das alljährliche Ostersaatreiten zum Kloster St. Marienthal an jedem Ostersonntag des Jahres.
Stationsberg
Der Stationsberg liegt südlich der B 99 und nördlich der Lausitzer Neiße und ist Teil des ökomenischen Kreuzweges.
Heimatmuseum
Es befindet sich am Klosterplatz in einem der ältesten Häuser, welches zudem alle Brände der Stadt unbeschadet überstanden hat.

 

 

Touristinformation Ostritz

Markt 2

02899 Ostritz

Tel.: 035823 88424

www.ostritz.de

 

Kurorte Oybin und Lückendorf

Oybin und Lückendorf - Kurorte im Naturpark

Das weithin sichtbare Wahrzeichen des zauberhaften Gebirgsortes Oybin ist der bienenkorbartige Fels Oybin, auf dem 1369 Kaiser Karl der IV. eine Klosteranlage stiftete. In der gotischen Burg- und Klosterruine können Besucher u. a. Konzerte, Burg- und Klosterfeste, den Ausflug in die Romantik und die historischen Mönchszüge genießen. Ein wahres Kletterparadies findet man auf circa 80 Felsen rund um Oybin. Der einzige am Südhang gelegene Ort auf deutscher Seite des Zittauer Gebirges ist Lückendorf - ein idealer Ausgangspunkt für Wander- und Skitouren. Entspannen Sie mit allen Sinnen von Ihrem Alltag. Einmal im Jahr, wenn im August die Motoren im historischen Gewand brummen, findet das traditionsreiche Lückendorfer Bergrennen statt.

 

 

Sehenswert

Burg und Kloster Oybin
Die romantischen Ruinen der böhmischen Königsburg und des Klosters Oybin befinden sich beide auf dem bienenkorbartigen Berg Oybin und sind bis heute Teil von Konzerten, Klosternächten und dem historischen Mönchszug.

Barocke Bergkirche
Sie dient bis heute als Gottesdienstgebäude der örtlichen Kirchgemeinde und zählt zu den Besuchermagneten im Zittauer Gebirge.
Hochwaldturm
Er gilt mit seinen 749 m über NN als höchster Aussichtsturm der Oberlausitz und kann auch von dem Ort Oybin aus mit dem Gebirgs-Express besucht werden.
Felsgebilde rund um den Töpfer
Diese teils tierähnlichen Felsformationen (daher der Name "Steinzoo") können während einer Wanderung rund um den Töpfer besichtigt werden.
Oberlausitzer Miniwelt
Im Heimatmuseum lassen sich im Maßstab 1:50 die bis zu 50 aus Sperrholz gefertigten Modelle aus dem Dreiländereck und der Umgebung bewundern.
Barocke Dorfkirche von 1691
Sie ist evangelisch und wurde 1691 im Niederdorf von Lückendorf erbaut und durch ihren üppigen Bauernbarock bekannt.
Historische Gabler Straße
Sie stellt eine der ältesten Verbindungen ausgehend von der Oberlausitz über das Zittauer Gebirge bis hin nach Böhmen dar.

 

 

Tourist-Information Oybin

Hauptstraße 15

02797 Kurort Oybin

Tel.: 035844 - 73311

www.oybin.com

 

Luftkurort Jonsdorf

Luftkurort Jonsdorf - Urlaub in Familie

Inmitten von Bergen in klarer und sauberer Luft liegt unser Kurort. Wander- und Kletterfreunden bietet er unsagbar schöne Touren durch bizarre Felsformationen und auf Berggipfel mit atemberaubenden Aussichten. Mit der berühmten Felsenstadt und zahlreichen Sandsteinformationen wie beispielsweise den Nonnenfelsen verfügt Jonsdorf über beeindruckende Naturschönheiten sowie den ersten sächsischen Klettersteig.

Einmalige Felskulissen und bewaldete Bergkuppen umrahmen den staatlich anerkannten Luftkurort Jonsdorf. Der Ort wurde vor über 475 Jahren von den Cölestinermönchen des Oybin gegründet. Der Legende nach war der Schäfer Jonas ein Mönch von Oybin, der erste Siedler im späteren Jonsdorf. Entlang eines Lehrpfades lässt sich in den Mühlsteinbrüchen die schwere Arbeit früherer Generationen nachvollziehen. Als erster Ort in der Oberlausitz verfügt Jonsdorf seit November 2011 über die Zertifizierung „Familienfreundlicher Ort“.

 

 

Sehenswert

Felsenstadt mit Nonnenfelsen
Hier finden Sie die verschiedensten Felsformationen, darunter die zwei Nonnenfelsen. Laut einer Sage erzählt man sich, dass zwei Nonnen irdischer Liebe verfielen und daher zur Buße versteinert wurden.

Waldbühne
Im tiefsten Winter 1952/1953 erbaut und bereits ein halbes Jahr danach durch das Zittauer Theater eingeweiht, ist es heute Schauplatz für spannende Theaterstücke sowie musikalische Veranstaltungen und Konzerte.
Oberlausitzer Weberstube
Die historische Schauwerkstatt zeigt in gemütlicher Atmosphäre anschauliche Ausführungen zu Themen der Leineweberei sowie der Umgebindebauweise.
Eislaufarena oder Indoorspielplatz
Von Oktober bis März kommen hier große und kleine Eislauffreunde auf einer Fläche von 1.800 m² auf ihre Kosten. Im Sommer verwandelt sich die Arena in das Kindertobeland.
Schmetterlingshaus
Hier finden Sie bis zu 400 verschiedene Schmetterlingsarten sowie eine große Auswahl an Reptilien, Schlangen und Spinnen auf einer Fläche von 500 m². Außerdem gibt es noch ein 3 m langes Seewasser-Aquarium zu bestaunen.

 

 

Tourist–Information Jonsdorf

Auf der Heide 11

02796 Jonsdorf

Tel.: 035844 70616

www.jonsdorf.de

       

 

 

Großschönau und Waltersdorf

Gemeinde Großschönau mit Erholungsort Waltersdorf

Am Fuße der höchsten Erhebung des Naturparks Zittauer Gebirges, der 793 m hohen Lausche, und malerisch entlang der Flussauen von Mandau und Lausur gelegen, begrüßt Sie das Textildorf Großschönau mit Erholungsort Waltersdorf. Hier befindet sich das größte Ensemble Oberlausitzer Umgebindehäuser mit ca. 660 liebevoll gepflegten Gebäuden, in denen bis ins 19. Jahrhundert Webstühle klapperten.

 Großschönau wurde 1352 erstmals urkundlich erwähnt und hat etwa 5.490 Einwohner. Durch seine Damast- und Frottierweberei erreichte Großschönau weltweite Bekanntheit als bedeutender Textilstandort. Eindrucksvoll werden die Geschichte der Textilindustrie sowie die frühere Lebensweise im Deutschen Damast- und Frottiermuseum Großschönau, dem Motorrad- und Technikmuseum Großschönau und dem Volkskunde- und Mühlenmuseum im Erholungsort Waltersdorf und entlang des Textilpfades präsentiert.

 Seit 2003 gehört Erholungsort Waltersdorf, einer der schönsten Orte im Naturpark Zittauer Gebirge, zur Gemeinde. Waltersdorf ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, deren liebevoll gepflegten Grundstücke sich an die Hänge von Sonneberg und Lausche schmiegen. Tourismus hat bei uns eine lange Tradition, kamen doch schon 1881 die ersten „Sommerfrischler“. Vielfältige Wintersportmöglichkeiten bietet das Ski-Areal an der Lausche.

Mit Tschechien und Polen als unmittelbare Nachbarländer liegt Großschönau im Zentrum der Europäischen Union – Ihr Ausgangspunkt für Entdeckungstouren im Dreiländereck.

 

 

Sehenswert

Naturparkhaus Zittauer Gebirge mit Erlebnisausstellung
und Naturparkgarten
Die Erlebnisausstellung für Groß und Klein vermittelt die Vielfalt des Naturparks. JUNIOR-Ranger-Medaille für Kinder.

Deutsches Damast- und Frottiermuseum Großschönau
komplexe Geschichte der Großschönauer Textilindustrie, funktionstüchtige historische Webstühle, Schauwerkstatt
Motorrad- und Technikmuseum Großschönau
Nostalgischer Ausflug mit dem Ausstellungsschwerpunkt auf die PHÄNOMEN- und späteren ROBUR-Werke in Zittau.
Volkskunde- und Mühlenmuseum Waltersdorf
interessanten und vielgestaltigen Ausstellung zur Geschichte Waltersdorfs, der Entwicklung vom Bauern- und Weberdorf hin zum Erholungsort und der Lebensweise seiner Bewohner.
Trixi Ferienpark
Der Trixi-Ferienpark in Großschönau ist das ideale Ausflugsziel bei jedem Wetter. Erlebnisbad mit Riesenrutsche oder Wellness- Oase mit Saunalandschaft.

 

Tourist-Information im Naturparkhaus Zittauer Gebirge

Hauptstraße 28

02799 Großschönau/ OT Waltersdorf

Tel.: 035841 2146

www.grossschoenau.de

 

Seifhennersdorf

Seifhennersdorf - Karaseks Revier

Die Oberlausitzer Grenzstadt liegt in reizvoller Umgebung innerhalb des Naturparkes Zittauer Gebirge und ist ein idealer Ort für erlebnisreiche Erholung.
Seifhennersdorf entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts durch die Ansiedlung mainfränkischer Siedler. Der Ort gehörte damals zur böhmischen Grundherrschaft Tollenstein/Rumburg. Im Jahr 1584 wurde Seifhennersdorf an den Stadtrat zu Zittau verkauft und kam somit in der Folgezeit zu Sachsen. Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden zahlreiche Umgebindehäuser, die besonders an den Flusstälern den Ort prägen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte eine stürmische Entwicklung der Industrie ein. Große mechanische Webereien und zahlreiche Schuhfabriken beherrschten nun das Ortsbild. Die Industrialisierung setzte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts fort.
1974 erhielt Seifhennersdorf aufgrund seiner Größe und der leistungsfähigen Industrie das Stadtrecht.
Heute produzieren noch international bedeutsame Unternehmen in der Oberlausitzer Grenzstadt, wie zum Beispiel die Firma Bechstein (Flügel und Klaviere), SPEKON(Fallschirme) und OLUTEX (Isoliematten für Airbus).

Seifhennersdorf entwickelte sich nach der Wende auch immer mehr zu einem Urlaubsort, wo man hüben und drüben der Grenze abwechslungsreiche Ausflüge und Wanderungen unternehmen kann.
Das Kindererholungszentrum „Querxenland“, die Bildungs- und Begegnungsstätte „Windmühle“ und viele weitere Pensionen sowie modern eingerichtete Ferienwohnungen bieten ausreichend Quartier für einen niveauvollen Urlaub.
Auch im Ort selbst gibt es viel zu entdecken.
Das attraktive Wald- und Erlebnisbad „Silberteich“ lädt im Sommer zum Baden ein. In zwei regional typischen Umgebindehäusern befinden sich die größte sächsische private Puppensammlung und ein einzigartiges Eisenbahnmuseum. Ein Schauhaus zur Umgebindebauweise und der historische Dreiseithof (Bulnheimscher Hof) ergänzen die familienfreundlichen Angebote. Im letzteren gibt es nicht nur zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, sondern hier finden auch regelmäßig Karaseks Naturmärkte mit sächsischen und böhmischen Naturproduktehändlern statt. Überhaupt spielt der legendäre Räuberhauptmann Karasek im Ort eine dominante Rolle. Man kann sich mit ihm auf eine spannende Wanderung begeben, das Karasek-Museum besuchen, seinen Spuren auf dem Karasek-Ringwanderweg bzw. –Radweg folgen.

 

Sehenswert

Karasek - Museum
Tauchen Sie ein in die Welt der Räuber, Schmuggler und Wilddiebe und erfahren Sie mehr über den Räuberhauptmann und sein bewegtes Leben.

Wald- und Erlebnisbad "Silberteich"
Das Freibad liegt an einem kleinen Zufluss am Kaltbach und ist zudem mit einem Beckensprudel, Strömungskanal, Wasserfontänen und Wasserfall sowie zwei Wasserrutschen von 71 m sowie 15 m Länge ausgestattet.
Evangelische Kreuzkirche
Sie ist eines der Kulturdenkmäler Seifhennersdorfs und wurde Ende des 18. Jahrhunderts als klassizistische Saalkirche erbaut.
Eisenbahnmuseum
Es befindet sich zusammen mit dem Puppenmuseum in einem Umgebindehaus und zeigt unter anderem neben der Geschichte der Modeleisenbahn auch preisgekrönte Eigenbaumodelle der Sächsischen Schmalspurbahn.
Puppenmuseum
Hier finden Sie eine Puppensammlung bestehend aus ca. 2000 Puppen und Teddys sowie 80 Puppenstuben.

 

Tourist-Information Seifhennersdorf & Karasek Museum

Nordstraße 21 a

02782 Seifhennersdorf

Tel.: 03586 451567

www.karaseks-revier.de

   

Bertsdorf-Hörnitz

Bertsdorf-Hörnitz - Das Blumendorf

Die Naturparkgemeinde Bertsdorf-Hörnitz am Fuße des Zittauer Gebirges wurde 2003 zum „Schönsten Dorf Sachsens“ gekürt und erhielt 2004 eine Goldmedaille im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“. Ein Bummel durch den malerischen Ort vermittelt einen Eindruck, warum es zu den Medaillen kam. Die Einwohner putzen ihre Häuser, Vorgärten und Grundstücke prächtig heraus. Optischer Anziehungspunkt in Hörnitz ist der Renaissancebau des Schlosses, das seit 2005 als Hotel betrieben wird. Auf dem Breiteberg und der Koitsche laden Bergbauden zur Einkehr ein.
 
 
 

Sehenswert

Breiteberg mit Dr.Curt-Heinke-Aussichtsturm
Als Hausberg (510 m über NN) von Hainewalde bekannt, bekommt man von der Spitze des Breitebergs eine 360°-Aussicht über das Umland und kann sich in der Bergbaude nach den bewältigten ca. 150 Höhenmetern kräftigen.

Aussichtspunkt Koitsche
Klein, aber oho! Von der Koitsche aus blickt man sehr schön über die Stadt Zittau und wer gern einkehrt, wird mit einem Panoramablick über das Isergebirge, dem Jeschkenkamm und das Zittauer Gebirge belohnt.
Natur- und Kulturlehrpfad
Dieser 6 Kilometer lange Pfad erläutert auf 12 Tafeln Wissenswertes für alle Altersgruppen. Wahlweise führt Sie die Tour zum Breiteberg,wo Sie vom Turm den einmaligen Ausblick über das Iser-, Jeschken- und Zittauer Gebirge genießen können.
Schloss "Althörnitz "
Das im 17. Jahrhundert erbaute Schloss besitzt zwar einen rechteckigen Grundriss, doch bilden die zwei achteckigen Türme am Schlosseingang das besondere Merkmal des heuitgen Hotels.

Sehenswertes Ensemble von Umgebindehäusern
Nicht nur in Bertsdorf-Hörnitz, sondern auch in Großschönau, Hainewalde, Spitzkunnersdorf, Seifhennersdorf, Waltersdorf und Jonsdorf kann man sie bewundern und in vielerorts sogar einkehren oder gar übernachten.

 

Gemeindeverwaltung Bertsdorf-Hörnitz

Olbersdorfer Straße 3

02763 Bertsdorf-Hörnitz

Tel.: 03583 57330

www.bertsdorf-hoernitz.de

   

Olbersdorf

Ausflugsort Olbersdorf - Tor zum Zittauer Gebirge

Eine Freizeitoase mit vielen verschiedenen Aktivsportmöglichkeiten bietet die zwischen der Stadt Zittau und dem Zittauer Gebirge gelegene Gemeinde Olbersdorf ihren Gästen. Aus einem früheren Braunkohletagebau wurde hier eine völlig neue Landschaft geschaffen. Am so entstanden Olbersdorfer See wurde nach der Landesgartenschau 1999 ein Badestrand mit angrenzendem Campingplatz errichtet. Zahlreiche Erlebnisangebote kann man inzwischen rund um den zirka 60 Hektar großen See nutzen. Läufern, Wanderern und Triathleten ist Olbersdorf bereits als Austragungsort für Großereignisse wie den Zittauer Gebirgslauf & Wandertreff und den sportlich anspruchsvollen O-See-Challenge ein Begriff. Für Aktivurlaub wird die Gemeinde in den nächsten Jahren über das Netzt von Wander-, Rad- und Reitwege hinaus weitere Angebote präsentieren. Täglich dampft die Zittauer Schmalspurbahn auf 750mm Spurweite durch den fast siebenhundertjährigen Ort bis ins Zittauer Gebirge. Von den Bahnhöfen, die sich in Olbersdorf befinden, ist der Bahnhof Bertsdorf besonders interessant. Hier gabelt sich die Strecke und man kann die Doppelausfahrt zweier Dampfloks in die nahen Kurorte Oybin und Jonsdorf verfolgen. Weiter Attraktionen der Gemeinde sind das Uhrenmuseum mit seiner einmaligen Sammlung von großen Industrie- und Außenuhren und die Kokosweberei mit Schauwerkstatt.


 
 
 

Sehenswert

Geschichts- und Mühlenpfad
Durch die Wasserkraft des Goldbachs wurden früher an mindestens 18 Standorten Wasserräder eingesetzt, an deren Orten sich heute kleine Hinweistafeln befinden und schließlich den Mühlenpfad bilden und erklären.

Freizeitoase - Olbersdorfer See
Aus dem ehemaligen Braunkohletagebau wurde eine eindrucksvolle Möglichkeit für sowohl Ruhesuchende als auch (an besonderen Terminen) Aktivsportler geschaffen.
Uhrenhof Ochmann
Von der anfangs noch privaten Sammlung hin zur inzwischen größten Uhrenausstellung Sachsens, ist der Uhrenhof von Herrn Ochmann mit seinen Exemplaren aus ehemaliger DDR-Produktion und verschiedensten Firmen sogar über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden. 
Grubenbahnausstellung
Sie erinnert seit dem Jahr 2001 an die Geschichte des Braunkohletagebaus und befindet sich in der Nähe des Hotels 

Schmalspurbahnhof Bertsdorf
Wenn man von Zittau aus mit der "Bimmelbahn" ins Gebirge fahren möchte, hat man ab Bertsdorf die Möglichkeit sich zu entscheiden, ob man entweder weiter nach Oybin oder nach Jonsdorf fahren möchte.

 

Gemeindeverwaltung Olbersdorf

Oberer Viebig 2 A

02785Olbersdorf

Tel.: 03583 698523

www.olbersdorf.de

   

Oderwitz

Windmühlen und Wetterdorf Oderwitz

Eingebettet in die Hügel des schönen Oberlausitzer Berglandes vor den Toren des Zittauer Gebirges erstreckt sich über 9 km Länge die Gemeinde Oderwitz. Sie ist bekannt durch ihre 3 Bockwindmühlen, den Wahrzeichen des Ortes.

Oderwitz kann seine Urlauber mit vielen Attraktionen begeistern.

So liegt beispielsweise am Hausberg, dem Spitzberg, ein anerkanntes Klettergebiet am Phonolithfelsen. Die Baude auf dem Spitzberg lädt zum Verweilen ein. Unterhalb des Berges kann man dem Rausch der Geschwindigkeit auf einer Sommerrodelbahn frönen. Bei der Talfahrt hat man einen schönen Blick zu den drei Bockwindmühlen, welche das Ortsbild prägen.

 
 

Sehenswert

Wetterkabinett
Haben Sie schon einmal selbst eine "Wetterprognose" erstellt? Falls nicht, erhalten Sie hier neben Wissenswertem zum Thema "Wetter und Klima" die Chance dazu.

 3 Bockwindmühlen, eine davon als Hochzeitsmühle
Mit der Neumann-, der Berndt- und der Birkmühle (1. Sächsische Hochzeitsmühle) ist Oderwitz der einzige Ort in ganz Deutschland mit ganzen drei restaurierten Bockwindmühlen.
Sommerrodelbahn und Kletterfelsen
Die Rodelbahn fährt seit 1995 auf einer Bahnlänge von 587 m und ist für Kinder ab 8 Jahre geeignet. Der Kletterfelsen bietet neben Kletterwegen für die Erwachsenen auch einen Kinderklettergarten an.
Experimentier- und Lernwerkstatt für Kinder 
In der "Erfinderkiste" können sich Kinder von 3 bis 12 Jahren im Rahmen von pädagogisch wertvollen Freizeitbeschäftigungen spielerisch austoben.

Sachsens größte Modellbahnanlage
Gemeint ist die größte H0-Digitalmodelleisenbahn im Maßstab 1:87 und einer beachtlichen Länge von 45 Metern. Außerdem kann man vor Ort noch eine Gartenbahn in Spur 1 bestaunen.

 

Touristinformation und Wetterkabinett Oderwitz

Hintere Dorfstraße 15

02791 Oderwitz

Tel.: 035842 20790

www.oderwitz.de

   

Hainewalde

Hainewalde

Hainewalde ist am blauen Band der Mandau gelegen und hat ca. 1.700 Einwohner. Die Gemeinde mit 121 denkmalgeschützten Umgebindehäusern ist ein schöner Wohn- und Handwerkerort inmitten des Naturparks Zittauer Gebirge.

 
 

Sehenswert

Umgebindehaus-Radweg
Radwandern in der Oberlausitz - Auf einer Strecke von 12 km startet man im "Textildorf" Großschönau mit seinen rund 660 gut erhaltenen Umgebindehäusern über Jonsdorf unter anderem nach Bertsdorf-Hörnitz und schließlich wieder über Mittelherwigsdorf zurück nach Großschönau. In jedem Ort gibt es kleine Highlights zu entdecken.

malerisches Mandautal
Der Ort Hainewalde zieht sich entlang des Flusses Mandau und liegt mit seinen Häusergruppierungen nahezu malerisch in einem breiten Tal. Überzeugen Sie sich selbst von der schönen Kulisse.
Schloss
Die Geschichte des "Sanssouci´s der Oberlausitz" reicht weit ins 18. Jahrhundert und wird durch den Förderverein zur Erhaltung des Kanitz-Kyawschen Schlosses Hainewalde e.V. getragen. Dieser möchte das Schloss wieder zum Leben erwecken und somit durch gezielte Projekte schützen und erhalten.
Kanitz-Kyawsche Gruft
Die ehemalige herrschaftliche Gruft ist ein bedeutendes Werk barocker Grabmalkunst der gesamten Oberlausitz und dient heute der Gemeinde als Leichenhalle.

Himmelsbrücke
Das heutige Wahrzeichen Hainewaldes wurde früher auch Ochsenbrücke genannt und bildete in ihrem Original von 1832 mit der Wasserspiegelung einen Bogen.

 

Gemeindeverwaltung Hainewalde

Kleine Seite 4

02779 Hainewalde

Tel.: 035841  60990

www.hainewalde.de

   

Mittelherwigsdorf

Gemeinde Mittelherwigsdorf - Ort mit Aussicht(en)

Die Dörfer der Gemeinde Mittelherwigsdorf mit seiner über 700 jährigen Geschichte liegen vor den Toren der Stadt Zittau.

Markante Punkte bieten eine gute Sicht auf das nahe Iser-,Jeschken-, Zittauer Gebirge sowie das Oberlausitzer Bergland. Oft sind dort Sitzgruppen und Panoramatafeln vorhanden. Ortsbild prägend in den Bachauen sind malerische Umgebindehäuser mit liebevoll gepflegten Gärten und einer Vielzahl an historischen Details. Alte Steinsäulen, verzierte Fenstergitter, profilierte Ecksäulen, Eingangstüren aus den Entstehungszeiten, schön verschieferte Giebel und vieles mehr. An den Dorfrändern befinden sich große alte Bauernhöfe. Die Oberlausitzer Umgebindehausstraße als Teil der Deutschen Fachwerkstraße lädt dazu ein, unsere Gemeinde zu erkunden und viel Schönes zu entdecken.

 
 

Sehenswert

Mandautal mit Barfußweg
Der ca. ein  Kilometer lange Barfußweg verläuft mit seinen zwölf Fühl- und Erlebnisstationen neben dem Fluss "Mandau" und überquert diesen zweimal. 

Historische Kirchen Mittelherwigsdorf & Oberseifersdorf
Die Kirche in Mittelherwigsdorf stammt wahrscheinlich aus spätgotischer Zeit und wurde Ende des 17. Jahrhunderts etwas mehr verändert, sodass sie heute einen eher barocken Eindruck hinterlässt. Die Kirche in Oberseifersdorf wurde nach nur einem Jahr Bauzeit geweiht und gehörte bis 1929 zum Kloster St. Marienthal in Ostritz.
Aussichtspunkt Steinbruch in Oberseifersdorf
Vom "Balkon Oberseifersdorfs" aus erhält man einen Panoramablick über das Dorf sowie die dahinter liegende Gebirgskulisse inklusive einer Tafel mit den Namen der jeweiligen Berge.
Dorfmuseum Eckartsberg
Bertreut und aufgebaut wird das Dorfmuseum vom Heimatverein Eckartsberg e.V. und ist seit dem Jahr 2009 in einem damals dem Verfall ausgesetzten Vierseitenhof zu finden. Bis heute wurde Stück für Stück umgewandelt, sodass man einen Einblick in das Ausgedingehaus, das "frühere Wohnen" sowie in das historische Sammelgut der Hauswirtschaft erhält. 

Öffentlicher Heilkräutergarten Oberseifersdorf
Der Heilkräuterverein Salvia e.V. arbeitet seit 2006 in Oberseifersdorf mit einer schönen Gartenanlage von 120 einheimischen Heilpflanzen. Der Heilkräutergarten ist ganzjährig zugänglich für alle. Die liebevoll gestaltete Anlage mit aussagekräftiger Beschilderung ist ein schöner Ausflugsort

 

Gemeinde Mittelherwigsdorf

Am Gemeindeamt 7

02763 Mittelherwigsdorf

Tel.: 03583 50130

www.mittelherwigsdorf.de

   

Leutersdorf

Leutersdorf - Die Blaue Steine bringen uns Glück

Ein architektonisches Kleinod ist das Ornamentdach der katholischen Kirche, die im Jahr 1862 durch den Zittauer Baumeister Schramm, gebaut wurde. Das Motiv des Ornamentdaches ist einmalig in ganz Deutschland.

Leutersdorf wurde nicht zuletzt bekannt durch den Räuberhauptmann Karasek, der mit seiner Räuberbande Ende des 18. Jahrhunderts in der näheren Umgebung sein Unwesen trieb. Wer mehr über Karasek erfahren möchte, sollte unbedingt dem Karasek-Ring-Wanderweg folgen, den man unterhalb der Windkraftanlagen am Fuße des Wacheberges erreicht.

Leutersdorf – als Ausgangspunkt für schöne Wanderungen und wegen seiner tollen Gastlichkeit und seiner freundlichen Menschen – ist stets einen Besuch wert!

 
 

Sehenswert

Goethekopf (Großer Stein)
Der Goethekopf, der aus Phonolith und Basalt (vulkanische Ergussgesteine) besteht, ist das Wahrzeichen. Der dunkelblaue bis graue, sehr harte, Basalt ist überall um die Gemeinde herum als geologisches Fundament vertreten.

Forstenschanze
Unser Skiverein hat sich in der Nähe der Karasekhöhle ideale Sportbedingungen geschaffen und eine eigene Sprungschanze mit drei Absprungtürmen gebaut.
Karasekbank am Wacheberg
Die höchste Stelle von Leutersdorf ist der Wacheberg mit einer Höhe von  452 m. Hier befinden sich die sechs markanten Windkraftanlagen, die jährlich ca. 6,75 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Der Wacheberg bietet bei schönem Wetter einen imposanten Fernblick.
Katholische und Evangelische Kirchen
Ganz besonders muss man von unseren drei Kirchen die katholische hervorheben, welche im Jahr 1862, nach einer Bauzeit von zwei Jahren, durch den Zittauer Baumeister Schramm erbaut wurde.Das Motiv des Ornamentdaches dieser Kirche ist in Deutschland einmalig.

Schloss
Das Schloss ist ein schlichter zweigeschossiger barocker Bau mit Mansardwalmdach.

 

Gemeindeverwaltung Leutersdorf

Hauptstraße 9

02794 Leutersdorf

Tel. 035863 30710

www.leutersdorf.de

   

Lawalde

Lawalde

Die Gemeinde Lawalde mit ihren Orten hat in ihrem Territorium einige Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. So findet man im Ort selbst, den einzigartigen "freistehenden Glockenturm" der Dorfkirche. Des weiteren kann man auch den "Sünderstein" anschauen. Er steht am Ortsausgang in Richtung Großschweidnitz auf der linken Seite. Der Überlieferung nach, durften hier die Verurteilten bevor es zum Galgenberg ging, das letzte Mal ausruhen.

Weiterhin gibt es im Ort selbst 2 Museen, ein technisches Denkmal, die Niedermühle, die bis zum Jahre 1989 als Wassermühle täglich Korn gemahlen hat und ein Heimat- und Landwirtschaftsmuseum. Dieses befindet sich in Richtung Lauba, gegenüber dem Lawalder Seniorenhäus`l und wird von der Familie Knöschke betrieben. Einen ganz besonderen Genuß für Pflanzenfreunde gibt es im "alten Streitfeld". Hier finden Sie bei Familie Matthes die nachweislich älteste private Kakteensammlung in ganz Deutschland. Man erreicht diese von der Ortslage Lawalde in Richtung Kleindehsa, wenn man vor der Straßengabelung links abbiegt.

Im Ort Kleindehsa, kann man sich auch das ehemalige Wasserschloss mit seinem Park anschauen. In diesem Gebäudeensemble, in der einmal ein Zweig der Familie "von Carlowitz" wohnte, ist heute die Grundschule der Gemeinde untergebracht.

 
 

Sehenswert

Dorfkirche 
Sie kennzeichnet im Besonderen der freistehende Glockenturm, welcher drei Glocken besitzt, die bis heute noch von Hand geläutet werden.

Sünderstein
Unser Skiverein hat sich in der Nähe der Karasekhöhle ideale Sportbedingungen geschaffen und eine eigene Sprungschanze mit drei Absprungtürmen gebaut.
Heimatmuseum
Einst ein aktiver Bauernhof bekannt, stellt das Heimatmuseum heute unter der Leitung von Herrn Knöschke  typische Zeitzeugen der Geschichte der Oberlausitzer Landbevölkerung auf einer Fläche von 400 m² aus. Zu sehen sind unter anderem eine komplett ausgestatte Weberstube und ein noch voll funktionstüchtiger Handwebstuhl.
Kakteensammlung
Mit ihren ca. 1500- 2000 verschiedenen Kakteenarten zählt die seit 1914 angefangene Sammlung der Familie Matthes nun zu der nachweisbar ältesten privaten Sammlung in ganz Deutschland.

Schloss
Das Schloss Kleindehsa hat eine sehr bewegte Geschichte zu erzählen, was den Bau aber auch die häufigen Besitzerwechsel seit dem Jahr 1242 betrifft. Einst als Wasserschloss angelegt, stehen allein die Grundmauern des heutigen Gebäudes auf den Überresten einer viel älteren Wehranlage. Heute beheimatet sie die Grundschule sowie den Hort der Gemeinde.

 

Gemeindeverwaltung Lawalde

Rudolf-Breitscheid Siedlung 6

02708 Lawalde

Tel.: 03585 474518

www.lawalde.de